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Kinderrucksäcke für den Kindergarten

Rucksäcke sind bei Kindern sehr beliebt, und das auch schon bei den Kleinsten, die mit einem Kindergartenrucksack noch in den Kindergarten gehen. In diesen kann zum Beispiel Wechselkleidung oder auch das Pausenbrot problemlos verstaut werden. Dennoch eignet sich nicht jeder Rucksack, vielmehr sollte bei dem Kauf auf einige wichtige Dinge geachtet werden. Im Folgenden werden die wichtigsten Faktoren aufgelistet, um den Kleinen zu einem idealen Tragekomfort bei größtmöglicher Sicherheit zu verhelfen.

Wie groß sollte ein Kinderrucksack sein?

Wie auch bei erwachsenen Menschen, sollte ein Rucksack auch bei Kindern ideal zu dem jeweiligen Rücken passen. So sollte er weder zu klein noch zu groß sein, denn sonst kann es schnell zu Haltungsschäden kommen. Die Größe ist natürlich abhängig von dem jeweiligen Volumen. Es wird gesagt, dass Kinder niemals mehr als 10 % ihres eigenen Körpergewichts auf ihren Schultern tragen sollten. Dennoch sollte auch das Wachstum des Kindes in die Kaufentscheidung miteinbezogen werden. Wenn der Nachwuchs sportlich aktiv ist, sind die Muskeln zumeist auch schon besser ausgebildet, die das Gewicht besser ausbalancieren können.

Wie viel Liter Volumen sollte der Kinderrucksack haben? Wie schwer darf er sein?

Eine grobe Größentabelle gibt an, dass Kinder unter fünf Jahren bis zu 10 Liter Volumen tragen können. Um die Sportsachen oder das Pausenbrot zu verstauen, reicht dies auch völlig aus. Wie schon kurz erwähnt, kann als Maßstab ungefähr ein Zehntel des Körpergewichts genommen werden. Dieser Wert sollte also auf keinen Fall überschritten werden. Denn wenn in jungen Jahren regelmäßig zu viel Gewicht getragen wird, kann dies zu gesundheitlichen Folgen im späteren Leben führen. Es sollten also nur wirklich wichtige Dinge in dem Kinderrucksack platziert werden.

Bitte merken: Kinder unter 5 Jahren sollten einen Rucksack unter 10 Litern nehmen.

Welcher Rucksack ist angesagt / was ist in bei Kindern?

Natürlich spielt bei Kindern auch das Design des Rucksacks eine wichtige Rolle. Hierfür können Modelle in unterschiedlichen Farben und mit verschiedenen Motiven erworben werden. Für Mädchen eignet sich zum Beispiel ein Prinzessinnen-Rucksack mit glitzernden Effekten oder auch ein Katzenmotiv. Jungs hingegen bevorzugen eher Dinosaurier oder auch Rennautos, die auf ihren Rucksäcken zu sehen sind.

Auch das Logo des Lieblings-Fußball-Vereins ist sehr beliebt, wie zum Beispiel der PUMA BVB evoSpeed Rucksack, der für 29,95 Euro erworben werden kann. In der heutigen Zeit sind die gelben Minions bei den Kleinen sehr beliebt, sodass sie sich auch als Motiv auf einem Kinderrucksack eignen.

Was sollte bei dem Kauf eines Kinderrucksacks beachtet werden?

Grundsätzlich sollte die Funktionalität an erster Stelle stehen, um einen möglichst hohen Tragekomfort zu erhalten. So sollte der Kinderrucksack auch bei längerem Tragen bequem sein und sich an den Rücken des Kindes anpassen. Vor dem Kauf eines gewünschten Rucksacks, sollte das Kind das gewünschte Modell probe tragen, um zu schauen, wie es sitzt. Weitere wichtige Dinge, die es zu beachten gilt, sind:

1. Die Gurte:
Die Gurte eines Kinderrucksacks sollte ideal sitzen, gepolstert sein und keinesfalls an irgendeiner Stelle scheuern. Da die Kleinen auf dem Weg in den Kindergarten nur wenig Gewicht tragen müssen, sollte auf ein Modell mit Beckengurt verzichtet werden. Diese eignen sich eher für ältere Kinder, die schon schwerere Dinge befördern müssen, wie zum Beispiel Schulbücher bei einem Schulrucksack. Es sollte zudem ein Modell gewählt werden, bei dem die Gurte verstellt werden können, damit es einige Jahre genutzt werden kann.

2. Die Rückenpolsterung und das Material:
Der Rücken muss die meiste Last tragen und sollte daher ideal geschützt beziehungsweise gepolstert sein. Zudem ist der Rucksack durch die Polsterung auch angenehmer für die Kleinen zu tragen. Die unterschiedlichen Hersteller verwenden dabei verschiedene Polstersysteme. Als Materialien werden zumeist Nylon oder auch Polyester verwendet. Ersteres kann sehr gut verarbeitet werden und ist besonders scheuerfest. Polyester hat neben einer hohen Reiß- und Scheuerfestigkeit zusätzlich auch noch ein geringes Gewicht. Wichtig ist auch, dass der Kinderrucksack wasserabweisend und auch UV-beständig ist.

3. Extras:
Um diverse Dinge, wie zum Beispiel Trinkflaschen, verstauen zu können, sollten einige Seitentaschen vorhanden sein. Sinnvoll ist auch, ein Modell zu wählen, welches über ein Namensschild verfügt. So kann der Rucksack dem richtigen Kind zugeordnet werden, wenn er mal vergessen oder sogar verloren wird. Somit sollte auf dem Namensschild nicht nur der Name, sondern auch die Telefonnummer der Eltern vermerkt sein.

Häufig ist es noch dunkel, wenn die Kleinen auf dem Weg in den Kindergarten oder in die Kita sind. Damit sie dennoch von Autofahrern erkannt werden, ist es sehr wichtig, dass sich an dem Rucksack auch einige Reflektoren befinden. Wenn der Rucksack angestrahlt wird, reflektiert er das Licht, sodass Autofahrer ihn schnell erkennt und so Unfälle vermieden werden können. Um sich in einer möglichen Gefahrensituation bemerkbar machen zu können, kann eine sogenannte Signalpfeife sehr sinnvoll sein. Wenn diese nicht bei dem gewünschten Modell vorhanden ist, kann sie ganz einfach nachgerüstet werden.

Top 4 der Kindergartenrucksäcke

Zusammenfassung zur Auswahl des passenden Kinderrucksacks für den Kindergarten

Kinder würden einen Rucksack sicherlich am ehesten aufgrund des Designs auswählen. Eltern sollten jedoch zunächst auf die Funktionalität und die Sicherheit achten und dann ein Modell wählen, welches zudem noch über ein schönes Motiv verfügt. So sollte ein Kinderrucksack ideal passen und bequem zu tragen sein, ohne dass die Gurte irgendwo scheuern. Kinder sollten niemals mehr als ein Zehntel ihres eigenen Körpergewichts tragen, um Haltungsschäden zu verhindern. Zudem sollte der Rucksack noch einige Zeit „mitwachsen“ können, um nicht jedes Jahr einen Neuen kaufen zu müssen. Wichtig ist auch, dass er aus einem wasserabweisenden und UV-beständigen Material besteht.


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